des Bürgervereins Neuwiesenreben

 

Regelmäßig:   Literatur-Zirkel

Normalerweise ein Mal im Monat findet der Literatur-Zirkel statt, meistens donnerstags ab (derzeit) 20 Uhr. Die aktuellen Termine werden hier und im Amtsblatt veröffentlicht.
Ort:  Bibliothek der Kirchliche Sozialstation, Heinrich-Magnani-Straße 2 in Ettlingen
Kontakt:  Rainer Hasenbeck, Tel. 07243 – 77861, abends.

Regelmäßig:   Boulespielen

Unsere Boulesaison orientiert sich an den jeweiligen Zeitumstellungen. Ab Mittwoch, 1. April bis zum 21. Oktober 2015 spielen wir immer ab 16.30 Uhr auf dem Bouleplatz, verlängerte Probststraße (nördlich vom Berliner Platz). Wir sind allesamt begeisterte Boulespieler/innen, aber keine Profis. Berührungsängste sind völlig unangebracht. Kommen Sie einfach mal vorbei!

 

Zurückliegende Termine – Berichte (Überblick)

Bürgerverein Neuwiesenreben e.V.

Der Vorstand des Bürgervereins lädt alle Mitglieder recht herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung

am 8. Dezember 2015, 19 Uhr,

Kindergarten “Wiesenzwerge”, Lüdersstr. 5, 76275 Ettlingen

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Beschlussfassung über die Tagesordnung

3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes

4. Rechenschaftsbericht des Kassierers

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Aussprache über die Rechenschaftsberichte

7. Entlastung

a) des Kassierers

b) des Vorstandes

8. Satzungsänderungen

a) § 2 Abs. 1 lit. b) der Satzung wird wie folgt eingefügt:

(Der bisherige § 2 Abs. 1 wird zu § 2 Abs. 1 lit. a).)

“Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßig stattfin-

dende Literaturzirkel, öffentliches Boulespiel und Vortragsveranstaltungen zu

Themen wie Schulverpflegung, Altenpflege etc. Auf Grund der regelmäßigen Über-

prüfung des Straßen-, des Rad- und Fußwegenetzes durch den Verein wird die

Verkehrssicherheit der Bürger gefördert. Auch dem Natur- und Tierschutz gelten

die besonderen Anliegen des Vereins (z.B. Aufhängen von Nistkästen, Pflege und

Erhaltung des mannigfachen Baumbestandes).

b) § 5 Abs. 3 der Satzung lautet:

“Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.”

§ 5 Abs. 3 wird durch Satz 2 wie folgt ergänzt:

“Eine Vergütung der Vorstandsmitglieder kann allenfalls im Rahmen der Ehren-

amtspauschale Baden-Württemberg erfolgen.”

c) In § 8 wird wie folgt der Abs. 5 eingefügt:

“Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

d) In § 8 wird wie folgt der Abs. 6 eingefügt:

“Es darf keine Person oder juristische Person durch Ausgaben, die dem Zweck

des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begün-

stigt werden.”

9. Aktivitäten 2016

10. Haushaltsplan 2016

11. Verschiedenes

Erläuterungen:

Da wir anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 23.3.15 die Satzung insofern ge-ändert haben, als dass künftig die Jahreshauptversammlungen jeweils im 4. Quartal einzuberufen sind, tritt diese Regelung nun erstmals in Kraft.

zu 8. a) c) und d)

Die Satzungsänderungen werden notwendig, um dem Verein zu ermöglichen, Spendenbe-scheinigungen auszustellen.

zu 8. b)

Durch die neuen Regelungen des Landes zur Ehrenamtspauschale wird den Vorstands-mitgliedern eine steuerliche Geltendmachung dieser Pauschale ermöglicht. Eine fi-nanzielle Mehrbelastung des Vereins entsteht dadurch nicht.

Anträge zur Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte auf die Tagesordnung sind bis zum 24. November 2015 schriftlich beim Vereinsvorsitzenden Rainer Hasenbeck, Lü-dersstr. 1, 76275 Ettlingen einzureichen.

 

Bürgerverein Neuwiesenreben, vt.d.d. Vorsitzenden Rainer Hasenbeck, Lüdersstr. 1, 76275 Ettlingen

Fr, 18.12.2015 Protokoll der Jahreshauptversammlung am 8.12.15
Fr, 18.12.2015 Rechenschaftsbericht 2015 (Vorstand)

Mo, 30.11.2015 Literatur-Zirkel 20 Jahre alt

Mo, 30.11.2015 Bouleplatz

Mo, 16.11.2015 Buchbesprechung Literatur-Zirkel vom 12.11.15

Mo, 19.10.2015 Kinderspielplatz am Berliner Platz

Mo, 12.10.2015 Buchbesprechung Literatur-Zirkel vom 8.10.15

Mi, 21.01.2015:  Literatur-Zirkel
Mi, 21.01.2015:  Ehrung Ernst Koch
Do, 26.02.2015:  Zum Tod von Roswitha Schrägle


Fr, 19.12.2014:  Weihnachten und Jahreswechsel 2014 / 2015
Mi, 22.10.2014:  Boule macht Winterpause
Mi, 22.10.2014:  Boule-Platz
Sa, 27.09.2014: Boule-Turnier 2014 (Bericht)
Mi, 22.10.2014:  Boule macht Winterpause
Mi, 22.10.2014:  Boule-Platzverändern (OB Zusage)
Sa, 27.09.2014:  Boule-Turnier (Bericht)
Di, 27.05.2014:  Rundgang durch den Stadtteil (Bericht)
So, 25.05.2014: Auswahl einer Skulptur von Gisela Weresch
Do, 22.05.2014: Bericht zur Podiumsdiskussion vom 15. Mai
Mi, 02.04.2014: Beginn Boulespiel
Di, 25.03.2014:  Rechenschaftsbericht 2013 (Bericht)
Mo, 10.03.2014: Jahreshauptversammlung  (Bericht)
Do, 20.02.2014: Einladung zur JHV
Mo, 10.03.2014: “Gesundes Essen an der Schule”
Di, 21.01.2014: Schreiben an OB zur Radwegsituation


Sa, 28.09.2013: Boule-Turnier 2013 (Bericht)
Sa, 29.09.2012: Boule-Turnier 2012 (Bericht)
Sa, 14.01.2012: Skat-Turnier (Bericht)
Mi,  07.12.2011: Vortrag “Hundebegegnungen im Alltag” (Bericht)
Mo, 24.10.2011: Nistkästen (Bericht)
Sa, 24.09.2011: Boule-Turnier (Bericht)
Fr, 12.08.2011 bis So, 14.08.2011
Literatur-Hüttenwochenende auf der Hornisgrinde (kein Bericht)
Sa, 05.02.2011: Skat-Turnier (Bericht)
Sa, 02.10.2010: Boule-Turnier (Bericht)
Sa, 11.09.2010: Wieder neue Nistkästen (Bericht)
Fr, 30.07.2010 bis So, 10.08.2010
Literatur-Hüttenwochenende auf der Hornisgrinde (Bericht)
03.11.2009: Neue Nistkästen in Neuwiesenreben (Bericht)
28.10.2009: Boulespiel 2009 (Bericht)
26.09.2009: Boule-Turnier (Bericht)
21.08.2009 bis 23.08.2009
Literatur-Hüttenwochenende auf der Hornisgrinde (Bericht)
02.08.2009: Wanderung Waldprechtstal (Bericht)
26.07.2009: Wanderung Teufelsmühle (Bericht)
22.05.2009: Rathausturm-Besichtigung (Bericht)

Bürgerverein Neuwiesenreben e.V.

Protokoll

der Jahreshauptversammlung am 8.12.2015, 19 Uhr, Kindergarten “Wiesenzwerge”, Lüdersstr. 5, 76275 Ettlingen

 

TOP 1 Begrüßung

Der Vorsitzende Rainer Hasenbeck begrüßt die anwesenden Mitglieder und Gäste.

 

TOP 2 Beschlussfassung über die Tagesordnung

Der Vorsitzende teilt mit, dass die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ordnungsgemäß eingeladen wurden. Anträge zur Tagesordnung wurden innerhalb der satzungsmäßigen Frist nicht gestellt. Es wird festgestellt, dass keine weiteren Anträge gestellt werden, so dass der verschickte Tagesordnungsvorschlag bestätigt ist.

 

TOP 3 Rechenschaftsbericht des Vorstandes

Der Vorsitzende verliest den Rechenschaftsbericht. (Anlage)

 

TOP 4 Rechenschaftsbericht des Kassierers

Der Kassierer Helmuth Kettenbach gibt den Rechenschaftsbericht ab. (Anlage)

 

TOP 5 Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfer bestätigen die ordnungsgemäße Kassenführung des Kassierers und beantragen dessen Entlastung.

 

TOP 6 Aussprache über die Rechenschaftsberichte

Die Themen “Radwegesituation am Schröder-Kreisel”, die weitere Entwicklung des Restaurants “Palmengarten”, die kürzlichen Beschädigungen am Boule-Platz und die Ehrung des Busfahrers Alexander wurden diskutiert.

Der Bürger Kleinfeld berichtet über seine Aktivitäten bzgl. des Auf-hängens von Vogelnistkästen und darüber, dass im Amtsblatt darüber nicht berichtet würde, da er kein “Verein” sei. Die Versammlung ist sich einig, dass, wenn er diesen Bericht dem Vorstand zur Verfügung stellt, der Vorstand daraus einen Bericht für das Amtsblatt fertigen wird.

 

TOP 7 Entlastung

a) des Kassierers

Entlastung einstimmig bei 1 Enthaltung

b) des Vorstandes

Entlastung einstimmig bei einigen Enthaltungen

 

TOP 8 Satzungsänderungen

 

a) In § 2 Abs. 1 wird lit. b) eingefügt. (Der bisherige § 2 Abs. 1 wird zu § 2 Abs. 1 lit. a).)

“Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch regelmäßig stattfindende Literaturzirkel, öffentliches Boulespiel und Vortragsveranstaltungen zu Themen wie Schulverpflegung, Altenpflege etc. Auf Grund der regelmäßigen Überprüfung des Straßen-, des Rad- und Fußwegenetzes durch den Verein wird die Verkehrssicherheit der Bürger ge-fördert. Auch dem Natur- und Tierschutz gelten die besonderen Anliegen des Vereins (z.B. Aufhängen von Nistkästen, Pflege und Erhaltung des mannigfachen Baumbestandes).”

 

b) § 5 Abs. 3 wird durch Satz 2 wie folgt ergänzt:

“Eine Vergütung der Vorstandsmitglieder kann allenfalls im Rahmen der Ehrenamtspauschale Baden-Württemberg erfolgen.”

 

c) In § 8 wird wie folgt der Abs. 5 eingefügt:

“Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.”

d) In § 8 wird wie folgt der Abs. 6 eingefügt:

“Es darf keine Person oder juristische Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.”

 

TOP 9 Aktivitäten 2016

Zu den bisher laufenden Aktivitäten (Literatur-Zirkel, Boule, Boule-Turnier) plant der Vorstand, Besuche bei Institutionen und ansässigen Firmen zu organisieren und Sprechstunden vor den jeweiligen Vorstandssitzungen anzubieten.

 

TOP 10 Haushaltsplan 2016

Der Kassierer stellt den Haushaltsplan für 2016 vor. (Anlage)

Der Haushaltsplan wird einstimmig beschlossen.

 

TOP 11 Verschiedenes

Herr Heide bietet für die kommende Jahreshauptversammlung an, einen Film über seine Reise durch Tibet zu zeigen.

 

Ende der Sitzung: 20.15 Uhr

 

Für die Richtigkeit:

 

 

 

Rainer Hasenbeck                                                       Mitglied

 

Rechenschaftsbericht 2015

 

Seit dem letzten Rechenschaftsbericht sind erst 8 Monate vergangen. Man erinnere sich: Wir hatten die Satzung damals insoweit geändert, als dass die obligatorische Jahreshauptversammlung nicht mehr im jeweils 1. Quartal, sondern künftig im jeweils 4. Quartal stattfinden soll. Aber auch in der relativ kurzen Zeit seither ist einiges Erwähnenswerte geschehen.

Dem Bürgerverein gehen langsam die Themen aus.

1. Der Kinderspielplatz am Berliner Platz

wird saniert und den modernen Standards angepaßt. Der zentrale hohe Hügel wird abgetragen und durch zwei flachere Hügel ersetzt. Es werden Kletternetze aufgebaut und am Boden eine Matte aufgebracht, um Stürze abzufedern. 95.000 EUR sind für die Maßnahme im Haushalt vorgesehen. Bis Pfingsten 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Bürgerverein war in die Planung eingebunden.

2. Am “Schröder-Kreisel”

wird die Radwegesituation endlich neu geregelt. Seit 9 Jahren weisen wir auf die richtig gefährliche Tatsache hin, dass auf einem Ast die Radfahrer Vorfahrt haben, auf den anderen dreien aber nicht. Künftig werden die Radfahrer im gesamten Kreiselbereich Vorfahrt haben. Dazu müssen an drei Überfahrten die Furten verbreitert werden. Die Stadt stellt dazu 52.000 EUR zur Verfügung.

3. Der Boule-Platz

wurde umgestaltet. Bisher querte ein Fußweg, auch genutzt als Radweg, den Boule-Platz. Es gab immer wieder ziemlich absurde Auseinandersetzungen mit den Boulespielern. Jetzt wird der Weg um den Platz herum geführt. 25.000 EUR waren vorgesehen.

Unglaubliches hat sich in den vergangenen 2 Wochen zugetragen: Insgesamt 4 Mal wurden die frisch gepflanzten Büsche raus gerissen und daneben abgelegt, also insofern nicht beschädigt. Jeweils wurden die Büsche vom Gartenbauamt wieder eingepflanzt. Bei der Polizei wurde Strafanzeige erstattet. Bei der häufigen Wiederholung ist von Vandalismus wohl kaum auszugehen, aber die Motive sind völlig unklar. Das Gartenbauamt will sich Gedanken machen, die Büsche künftig so weit wie möglich zu schützen.

4. An der Alb

hat die Stadtverwaltung drei Bänke aufgestellt und Zugänge an das Wasser an einigen Stellen freigeschnitten. Vor 8 Jahren hatte der Vorstand der Stadt eine lange Liste vorgelegt, wie die Alb zur Naherholung besser genutzt werden könnte. Nach und nach werden die Vorschläge, soweit praktikabel, von der Stadt bearbeitet.

Die Umsetzung zweier Projekte steht aus, wird aber in absehbarer Zeit wohl kaum geschehen, nämlich der leider zulässige Lärm der Pocket Bikes des AMC am Seehof an fast jedem Sommerwochenende und der Umbau der provisorischen verkehrsberuhigenden Maßnahmen Schumacherstr./Adenauerstr. in Pflanzinseln.

Eine ausgesprochen erfreuliche Entwicklung hat sich ergeben bzgl. des Restaurants “Palmengarten” am Berliner Platz. Die jetzige Pächterin wird zum Jahresende aufhören. Die Stadtbau GmbH hat sich zwar um einen Nachfolger bemüht, leider ohne Erfolg. Auch die dann nötigen Umbaumaßnahmen wären recht teuer geworden. Es war von Kosten über ca. 130.000 EUR die Rede. Jetzt konnte zumindest eine Lösung gefunden werden, die den von älteren Menschen gut besuchten Mittagstisch sichert. Das war auch immer erklärtes Ziel des Bürgervereins, wenn das Restaurant in der alten Form schon nicht zu retten war. Der Betreiber des “Lädle”, Herr Hasenhündl, wird den Mittagstisch fortführen. Die Wiedereröffnung ist für März 2016 geplant.

Der Verein bietet regelmäßig einen Literatur-Zirkel (ca. monatlich und am 7.12.15 ununterbrochene unglaubliche 20 Jahre alt) und Boule an (innerhalb der Sommerzeit an jedem Mittwoch, 16.30 Uhr). Bei dieser Gelegenheit: Der Altersschnitt beim Boule ist recht hoch. Durch Krankheit und gar Tod haben wir in den letzten Jahren einige Mitspieler verloren. Wer also Lust hat, ist gerne zum Spielen eingeladen.

Wie immer am letzten Septemberwochenende haben wir bei bestem Wetter und ebensolcher Stimmung unser Boule-Turnier veranstaltet. Eine etwas höhere Teilnehmerzahl wäre schön gewesen.

Unser Vorstandsmitglied Ernst Koch hat einen äußerst interessanten Rundgang durch den Stadtteil ausgearbeitet. Im Mai hatten wir den Rundgang zum 2. Mal angeboten. Außer einigen Vorstandsmitgliedern hat daran nur eine einzige Person teilgenommen. Sehr enttäuschend!

Nach langer Vorbereitung ist unsere Homepage nun endlich wieder abrufbar. Wir haben sie optisch ein wenig aufgefrischt. Technisch – davon merken Nutzer natürlich nichts – hat sich vor allem geändert, dass Zugangsberechtigte ihre Beiträge direkt, d.h. ohne Einschalten eines Webmasters, auf die Homepage bringen können. Unserem bisherigen Webmaster sei an dieser Stelle für seine jahrelange sehr zuverlässige, sehr flotte Arbeit herzlich gedankt.

Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung läuft reibungslos. OB Arnold und die Amtsleiter sind, wenn nötig, schnell ansprechbar und

für Probleme des Stadtteils immer zugänglich. Vielen Dank dafür! Der Bürgerverein hat ja keine eigene förmliche Kompetenz wie z.B. ein Ortschaftsrat oder eine Ortsverwaltung. Wir sind daher ganz dringend angewiesen auf eine funktionierende Kommunikation.

Recht praktisch ist, dass unser stellvertretender Vorsitzender René Asché auch Mitglied des Gemeinderats ist. So ist gewährleistet, dass der Vorstand immer auf dem aktuellen Stand ist.

Persönlich danken möchte ich den Vorstandsmitgliedern. Die gemeinsame Arbeit empfand ich als ausgesprochen angenehm und konstruktiv.

 

 

Literatur-Zirkel
Der Literatur-Zirkel besteht am 7.12.15 unglaubliche 20 Jahre. Damals trafen sich literaturinteressierte Personen in der kleinen Wohnküche des Kindergartens “Wiesenzwerge”, mittlerweile sind wir in die Bibliothek der Kirchlichen Sozialstation umgezogen. Der langanhaltende Erfolg war kaum, ein Ende ist nicht absehbar. Seither treffen wir uns ein Mal im Monat, nur unterbrochen durch die Sommerpause. 173 Bücher haben wir, derzeit ca. 20 Personen, gelesen und besprochen. Die Fluktuation ist in den letzten Jahren relativ gering; es scheint vielen zu gefallen. Seit einigen Jahren gibt es eine Neuerung: Das besprochene Buch nebst Beurteilung der Gruppe wird im Amtsblatt kurz referiert. Wir nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass LeserInnen des Amtsblatts ab und an tatsächlich motiviert sind, sich das entsprechende Buch zu besorgen. Was will man mehr?
Bouleplatz
Die Umgestaltung des Bouleplatzes ist abgeschlossen. Herzlichen Dank allen Beteiligten bei der Stadtverwaltung, zuvörderst Herrn OB Arnold, der trotz aller Einsparmaßnahmen für die notwendigen Mittel gesorgt hatte.
Aber es gibt immer irgendwelche Spinner: Am vergangenen Samstag haben wir festgestellt, dass eine der frisch gepflanzten Buschreihen komplett rausgerissen worden war. Die informierte Gartenbauabteilung hat den Schaden umgehend behoben. Wir danken nachhaltig.
Buchbesprechung Literatur-Zirkel vom 12.11.15
Zuletzt hatten wir gelesen und besprochen den Roman “Wie bitte?” von David Lodge. Der Linguistikprofessor Desmond Bates hat sich vorzeitig in den Ruhestand versetzen lassen, aber richtig genießen kann er ihn nicht: Die Universitätsroutine fehlt ihm, seine jüngere Frau Winifred macht späte Karriere, er gilt nur noch als Anhängsel und vor allem hört er immer schlechter, daher der Romantitel. In Form eines Tagebuchs wird in immer neuen Wendungen das Problem der Schwerhörigkeit dargestellt.
Die Diskussion in der Gruppe war nicht nur (wie immer) rege, sondern geradezu auffallend rege, aber nicht, weil es unterschiedliche Meinungen zur Qualität des Buches gegeben hätte – kleine Hinweise zu vielleicht entbehrlichen Seitengeschichten und da und dort einigen Längen war alles an Kritik -, sondern weil im Buch eine Menge instruktiver Beispiele für eine weitgehend unterschätzte Behinderung angegeben ist und weil alle ihre persönlichen Erfahrungen hatten. Bei diesem schwierigen Thema notwendig entlastend wirkt der feine bis grobe Humor und manch selbstironische Erkenntnis des Ich-Erzählers. Auch die schwierige Übersetzung aus dem Englischen (Renate Orth-Guttmann) ist wohlgelungen. Fazit: Unbedingt lesen! Und auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Kinderspielplatz am Berliner Platz
Ein weiterer Wunsch des Bürgervereins wird in absehbarer Zeit umgesetzt werden: Der Kinderspielplatz am Berliner Platz wird saniert bzw. umgestaltet. Dazu hat die Stadt 95.000 € im Haushalt 2015 eingestellt.
Der derzeit bestehende Hügel (Höhe 2,40 m, relativ steil und mit bei Nässe rutschigen Plättchen versehen) wird vollständig beseitigt und durch zwei Hügel von 1,20 m und 1,30 m Höhe mit geringerer Neigung ersetzt. Die Hügel werden mit Kletternetzen in verschiedenen Varianten umgeben. Die Holzkonstruktion neben dem derzeitigen Hügel wird abgetragen; dessen Funktion übernimmt die neue Planung. Der gesamte Bereich wird mit einer Matte versehen, die beim Fallen dämpfend wirkt. Kurz gesagt: Der Spielplatz wird an den aktuellen Stand der Kinderspielplatztechnik angepasst.
Jetzt wird das Vorhaben ausgeschrieben. Im Winter sind aus technischen Gründen keine Arbeiten möglich. Als Ziel zur Fertigstellung ist Pfingsten 2016 angepeilt. Wir danken der Stadt und dem Gemeinderat für diese Investition!
Bei dieser Gelegenheit: Die notwendigen Arbeiten zur Verbesserung der Radwegsituation am Schröder-Kreisel sind derzeit in der Ausschreibung. Auch wird die Möglichkeit von Zuschüssen geprüft. Der Umbau des Boule-Platzes ist nur noch eine Frage von wenigen Wochen. Beide Auskünfte: Stadtbauamt.

Montag, 12.10.2015: Buchbesprechung vom 8.10.15

Zuletzt lasen wir den Roman “42” von Thomas Lehr. Der Roman stand auf der Shortlist 2005 für den “Deutschen Buchpreis” und ist das bisher erfolgreichste Buch des Autors.
Im Jahr 2000, exakt um 12 Uhr 47 Minuten 42 Sekunden bleibt in Genf am CERN die Zeit stehen. Allein der Ich-Erzähler und 70 Leidensgenossen, eine Delegation von Pressevertretern, CERN-Leuten und einem höherrangigen Politiker mit Entourage, die zu einer Präsentation des CERN angereist waren, bleiben von dem Phänomen verschont. Sie leben weiter wie bisher, jeder in der eigenen Zeitblase; sie altern, können sich bewegen und miteinander kommunizieren. Sie sind allerdings auf mehr oder weniger vortechnische Zeiten zurückgeworfen, da außer dem Licht die gesamte Physik einschließlich dem Rest der Menschheit erstarrt ist. Alles bleibt erhalten wie es zur Stunde Null war: Der Kaffee bleibt heiß, das Flugzeug steht in der Luft, es ist immer Mittag. Gequält von Misstrauen, Heimweh, Angst vor der Erstarrung, dem Tod durchwandert der Ich-Erzähler mal alleine, mal mit Freunden diese seltsame Welt. Ausgehend von den Orten, die er dabei berührt, entfaltet der Autor ein gewaltiges Spektrum der europäischen Kultur und ihrer Mythen, Erzählungen und Rätsel, unter denen natürlich zu allererst das CERN zu nennen wäre, eine Maschine zur Welterforschung, von der niemand so recht weiß, was dort geschieht. Die großen Themen der Literatur werden angesprochen: Verschwörung, Liebe, Eifersucht, Abenteuerlust, Forscherdrang, Exotik, sex and crime usw. Es erscheint eine Unzahl berühmter Namen von Naturwissenschaftlern, Künstlern und Philosophen. Der Schlüssel zu allem scheint eine Statue Vladimir Nabokovs zu sein, dargestellt als Schmetterlingsfänger an dem Ort, an dem er seine letzten Lebensjahre verbracht hat, im Montreux Palace Hotel. Bei seinem Anblick erfahren sich die Protagonisten als Romanfiguren, als konstruiert.
Lehr zeigt und erklärt uns weniger, wie eine Welt funktioniert. Er will uns auch nicht bilden oder erbauen oder naturwissenschaftliche oder philosophische Erkenntnisse verschaffen. Er zeigt uns ganz schlicht, wie ein Roman funktioniert, wie Literatur geht. Er gewährt einen Blick in die Trickkiste des Schriftstellers, in seine Illusionsmaschine, zeigt uns den Steinbruch, den er plündert und aus welcher Ecke er kommt. Ganz im Sinne Nabokovs schafft der Autor Illusionen ohne Rechtfertigungsbedarf. Er ist ein Zauberer, nichts mehr, aber auch nichts weniger.
Die Sprache des Romans ist schwierig, teilweise “atomisiert”, das heißt gekennzeichnet von rudimentären Sätzen, aber dennoch hochpräzise und poetisch. Ein flüssiges Lesen ist kaum möglich; man stolpert bei jedem dritten Satz. Eine abschließende Interpretation hatten wir nicht zu bieten. Trotzdem ist “42” für den, der es mag, ein faszinierender Text, empfehlenswert für Freaks.

 

Buchbesprechung

 

 

 

Mittwoch, 21.1.2015:  Literatur-Zirkel

Nächstes Treffen: Donnerstag, 22. Januar 2015, 19.30 Uhr, Bibliothek der Kirchlichen Sozialstation, Heinrich-Magnani-Straße 2.  Wir besprechen die Novelle “Unterm Birnbaum” von Theodor Fontane. Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Rainer Hasenbeck (Tel. 07243 – 31962, abends).

Die Literatur-Zirkel finden regelmäßig in Abständen von einigen Wochen statt, meistens donnerstags ab 20.15 Uhr.  Gäste sind immer herzlich willkommen.  Die aktuellen Termine werden im Amtsblatt veröffentlicht.  Ort:  Kirchliche Sozialstation, Heinrich-Magnani-Straße 2, Bibliothek.  Kontakt:  Rainer Hasenbeck, Tel. 07243 – 31962, abends.

 

Donnerstag, 26.2.2015:  Zum Tod von Roswitha Schrägle

Der Bürgerverein Neuwiesenreben trauert um seine Schriftführerin Roswitha Schrägle.

Sie verstarb am 11. Februar, kurz vor ihrem 79. Geburtstag.

Frau Schrägle war seit Gründung des Bürgervereins Mitglied und fast 18 Jahre lang im Vorstand des Bürgervereins, zuletzt als Schriftführerin, tätig. Ihre ausgleichende, dennoch engagierte Art, auch in stürmischen Zeiten, war beispielhaft. Wir werden sie sehr vermissen. Frau Schrägle war ehrenamtlich nicht nur im Bürgerverein, sondern bis zuletzt auch in der Demenzgruppe aktiv. In großer Dankbarkeit werden wir ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Mittwoch, 21.1.2015:  Ehrung Ernst Koch

Herzlichen Glückwunsch unserem langjährigen Vorstandsmitglied Ernst Koch zur Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Ettlingen durch Oberbürgermeister Johannes Arnold. Vornehmlich für seine intensive Arbeit im Seniorenbeirat gebührt ihm diese Auszeichnung, aber eben auch für seine Vorstandstätigkeit beim Bürgerverein. Wer Herrn Koch kennt und sieht, wie er in seinem eher fortgeschrittenen Alter mit dem Rad durch Ettlingen flitzt und im Sommer ein gefürchteter „Schießer“ auf dem Bouleplatz ist, kann auf viele weitere aktive Jahre hoffen. Wir freuen uns!

Freitag, 19.12.2014:  Weihnachten und Jahreswechsel 2014 / 2015

Zum bevorstehenden Jahreswechsel wünscht der Vorstand des Bürgervereins seinen Mitgliedern und allen Bürgerinnen und Bürgern in Neuwiesenreben und Ettlingen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2015.

Das Jahr 2014 verlief, verglichen mit dem turbulenten Jahr 2013 und den drei Mitgliederversammlungen, für den Bürgerverein in recht ruhigen Bahnen. Die Jahreshauptversammlung hatten wir verbunden mit dem Sachthema “Gesundes Essen an der Schule” und konnten auf dem Podium Herrn OB Arnold, Frau Wagner, die Rektorin der Schiller-Schule und Herrn Dr. Adam, Ernährungsberater begrüßen. Zur Kommunalwahl hatten wir – wie alle fünf Jahre – die Vertreterinnen der Parteien und Gruppierungen (geschickt wurden ausschließlich Männer!) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Die öffentliche Resonanz der in dieser Form einzigen Veranstaltung in Ettlingen war etwas enttäuschend.

Sehr erfreulich hat sich die Einkaufssituation am Berliner Platz entwickelt. “S’Lädle” hat sich etabliert und deckt den Grundbedarf vor allem der älteren Bewohner im Stadtteil ab. Ganz besonders erfreulich ist, dass im Haushaltsplan für 2015 zur Sanierung des Spielhügels auf dem Kinderspielplatz am Berliner Platz ein angemessener Betrag (der genaue Betrag stand “bei Redaktionsschluss” noch nicht fest) eingeplant ist. Erfreulich auch, dass sich am Bouleplatz eine Strukturveränderung anbahnt: Statt einer Neuanlage im Adenauerpark soll der Durchgang über den Platz nunmehr nach außerhalb verlegt werden. Wir warten derzeit auf Planvorschläge aus dem Gartenbauamt.

Dieser Antrag zum Haushalt 2015 war erfolgreich; zwei weitere Anträge scheiterten – mehr oder weniger erwartungsgemäß. Die oft versprochenen baulichen Veränderungen der verkehrsberuhigenden Maßnahmen Schumacherstr./Adenauerstr. von den wenig attraktiven Betonkübeln zu Pflanzinseln wird absehbar wohl kaum kommen. Und die ziemlich absurde und gefährliche Radwegesituation am Schröder-Kreisel wurde in der “Verkehrsrunde” bei der Stadtverwaltung zwar besprochen, wird aber vorerst bleiben, da zu teuer (veranschlagt sind 20.000 €).

Der Bürgerverein bietet regelmäßig einen Literatur-Zirkel (ungefähr monatlich und mittlerweile im 20. Jahr) und Boule (im Sommer jeden Mittwoch nebst dem obligatorischen Boule-Turnier am letzten Samstag im September) an. Unsere Homepage ist ein wenig in die Jahre gekommen und soll optisch und technisch aufgefrischt werden.

 

Mittwoch, 22.10.2014:  Boule macht Winterpause

Wir spielen für dieses Jahr letztmals am Mittwoch, 22. Oktober und verabschieden uns damit in die Winterpause. Wir sehen uns wieder – hoffentlich frisch und munter! – am Mittwoch, 1. April 2015.

 

Mittwoch, 22.10.2014:  Boule-Platz OB Zusage

Nach vielen und jahrelangen Anläufen zur Verbesserung der Spielbedingungen auf dem Platz scheint sich jetzt überraschend eine Lösung zu ergeben. Auf Dauer ist es nämlich wirklich nervend, wenn ständig Leute, die das auf Grund der Wegeanlage auch quer über den Boule-Platz laufen oder fahren dürfen. Das ist manchmal auch gar nicht ungefährlich, immerhin werfen wir mit Stahlkugeln.

Jetzt hat OB Arnold offenbar ein Einsehen und will “mit wenig Aufwand” den Durchgang abschneiden und einen neuen Weg um den Platz anlegen. Wir sagen schonmal ein herzliches Dankeschön und warten mit Spannung auf die konkrete Umsetzung.

 

Samstag, 27.9.2014:  Boule-Turnier (Bericht)

Zum alljährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins, den “Neuwiesenreben Open”, trafen sich 17 Freunde und Freundinnen des gepflegten Kugelwerfens. Wie in den vergangenen Jahren bei traumhaftem Spätsommerwetter – womit haben wir das verdient?! – war die Stimmung natürlich bestens.

Wir spielen nicht in festen Mannschaftsformationen, sondern losen die ersten drei Runden in Doubletten aus, das sog. “super-melée”; es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die Endrunde der besten 16 Teilnehmer wird dann nochmals neu ausgelost. Diese Doubletten bleiben dann für die restlichen k.o.-Runden zusammen.

Ins Endspiel schafften es die “Mann”-schaften Heiko Lauinger / Gerhard Johannes und Josef Lauinger / Rainer Hasenbeck. Die stark favorisierten Lauinger jun. / Johannes enteilten denn auch souverän auf 8:0; eine “Fanny” (ein zu-null-Spiel) drohte. Aber plötzlich stand es 8:8 – die Favoriten wurden ein wenig nervös. Ein Dreier hob die Underdogs nahe an die Gewinnzone (bis 13 Punkte wird gespielt), ein weiterer Dreier brachte den Ausgleich zum 11:11. Eine nervenzerfetzende Spannung ergriff den cours d’honneur. Nachdem Lauinger jun. die letzte Kugel knapp verlegt hatte, blieb es beim Zweier für Lauinger sen. / Hasenbeck. Ein Finale für die Geschichtsbücher!

Unser Dank gilt den Sponsoren des Turniers, der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen (100 €), der Bäckerei Reuss, die uns mit 50 Brezeln köstlich versorgte und Frau Zunk, die ihre legendären Muffins gebacken hatte. Gedankt sei der “Heinzelmännchenbrigade” Kettenbach / Koch / Neumann, die in mühsamer Arbeit den Platz unter den Kastanien säuberte.

Alle – soweit erkennbar – waren zufrieden. Der Bürgerverein freut sich schon jetzt auf das Boule-Turnier im nächsten Jahr.

 

Ankündigung zum Boule-Turnier:

Wie an jedem letzten Samstag im September veranstaltet der Bürgerverein sein Boule-Turnier, das “Neuwiesenreben Open”, d. h. jede/r, der eine Boule-Kugel halbwegs gezielt werfen kann, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Spielbeginn ist auf dem Boule-Platz, verlängerte Probststraße um 14 Uhr, Anmeldeschluss ist um 13.45 Uhr. Eine Meldegebühr wird nicht erhoben, Boule-Kugeln bringt jede/r selbst mit. Für die Endspielteilnehmer gibt es wertvolle boulespezifische Preise. Das Turnier findet statt, wenn es aus Witterungsgründen nicht einfach unzumutbar ist zu spielen. Für frugales Essen und Trinken ist gesorgt.

Gespielt wird in der Formation “super-melée”: Wir spielen nicht in festen Mannschaften, sondern losen jeweils die ersten drei Runden in Doubletten aus. Es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die Endrunde der besten 16 Spieler/innen wird dann nochmals neu ausgelost; diese Doubletten bleiben dann für die restlichen drei k.o.-Runden (Viertelfinale, Halbfinale, Finale) zusammen.

 

Jeden Mittwoch:  Boule

Wir spielen jeden Mittwoch ab 16.30 Uhr auf dem Boule-Platz, verlängerte Probststraße. Gäste sind willkommen. Platz ist genug da. “Wir spielen auch nur mit Kugeln.”

 

Dienstag, 27.5.2014:  Rundgang durch den Stadtteil

Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Transformatorenhäuschen Ecke Adenauerstraße / Schumacherstraße.  Unser Vorstandsmitglied Ernst Koch hat einen Rundgang ausgearbeitet mit vielen interessanten Informationen zu Historie und Geografie des Stadtteils. Der Rundgang dauert ca. 1,5 Stunden und findet – wie der Name schon sagt – zu Fuß statt. Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Gebühr wird nicht erhoben; Spenden werden nicht zurückgewiesen.

 

Sonntag, 25.5.2014: 
Am Wahltag werden in der Nähe des Wahllokals fünf Skulpturen der Künstlerin Gisela Weresch ausgestellt.  Die Bürgerinnen und Bürger können wählen, welche davon dauerhaft in Neuwiesenreben aufgestellt werden soll.

 

Donnerstag, 22.5.2014: (Bericht zur Podiumsdiskussion am 15. Mai)

Ab 19 Uhr findet eine Podiumsdiskussion zu den Kommunalwahlen statt.  Ort:  Cafeteria der Kirchlichen Sozialstation, Heinrich-Magnani-Str. 2.  Der Bürgerverein hat Vertreter der kandidierenden Parteien und Gruppierungen eingeladen.

 

Mittwoch, 2.4. 2014:

Ab dem 2.4. wird wieder regelmäßig Boule gespielt.
Ort:  Verlängerte Probststraße.  Zeit:  16.30 Uhr.

 

Dienstag, 25.3.2014:  Rechenschaftsbericht 2013

 

Montag, 10.3.2014:
Informationsveranstaltung und Jahreshauptversammlung.  (Bericht)

 

Donnerstag, 20.2.2014:
Einladung zur Informationsveranstaltung und Jahreshauptversammlung.

 

Montag, 10.3.2014
Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema “Gesundes Essen an der Schule” . Anschließend ist die Jahreshauptversammlung.

 

Dienstag, 21.1.2014: Schreiben an OB zur Radwegsituation
Radwegesituation Karlsruher Straße.  Der Bürgerverein ist mit der Radwegesituation auf der westlichen Seite der Karlsruher Straße zwischen Huttenkreuz- und Lauerturm-Kreisel unzufrieden und hat ein Schreiben an OB Arnold gerichtet mit der Bitte um Abhilfe.

 

Samstag, 28.09.2013:   Boule-Turnier 2013 (Bericht)

Zum alljährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins, den “Neuwiesenreben Open”, trafen sich am 28. September 23 Freunde des gepflegten Kugelwerfens. Wie in den vergangenen Jahren bei traumhaftem Spätsommerwetter – womit haben wir das verdient? – war die Stimmung natürlich bestens, eine Mischung aus entspanntem südfranzösischem Flair und gespannter Erwartung angesichts der anstehenden harten Kämpfe.

Wir spielen nicht in festen Mannschaftsformationen, sondern losen die ersten drei Runden in Doubletten aus, das sog. “super-melée”. Es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die Endrunde der besten 16 Teilnehmer wird dann nochmals neu ausgelost; diese Doubletten bleiben dann für die restlichen drei k.o.-Runden zusammen.

Ins Endspiel schafften es die “Mann”-schaften Josef Lauinger/Hans-Peter Iwan und Ernst Koch/Rainer Hasenbeck. Bis zum 5:5 konnten die letzteren noch mithalten, dann war “der Ofen aus”. Mit 13:5 setzten sich Lauinger/Iwan schließlich locker durch.

Unser Dank gilt den Sponsoren des Turniers, der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen (100 €) und der Bäckerei Reuss, die uns mit 50 Brezeln köstlich versorgte. Gedankt sei auch den Heinzelmännchen Ernst Koch und Horst Neumann, die in mühsamer Arbeit den Platz von den herbstlichen Begleiterscheinungen unter den Kastanien reinigten.

Alle – soweit erkennbar – waren zufrieden. Der Bürgerverein freut sich schon jetzt auf das Boule-Turnier im nächsten Jahr.

 

Samstag, 29.09.2012:   Boule-Turnier 2012 (Bericht)

Zum alljährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins, den Neuwiesen Open, trafen sich am 29. September – leider nur – zwölf Freundinnen und Freunde des gepflegten Kugelwerfens. Diese etwas geringe Zahl wirkte sich bei strahlendem Spätsommerwetter aber keineswegs negativ auf die TeilnehmerInnen aus. Ein entspannendes Gläschen Rotwein und die gespannte Erwartung auf anstehende harte Kämpfe erhöhten die Vorfreude.

Wir spielen nicht in festen Mannschaftsformationen, sondern losen die drei Vorrunden aus (sog. Super-melée). Es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die k.o.-Endrunde wird nochmals neu ausgelost; dabei bleiben die Mannschaften dann zusammen.

Das Endspiel zwischen dem Damenteam Huber / Schumacher und dem Herrenteam Koch / Kutschker entwickelte sich ebenso dramatisch wie hochklassig. Nach einer schnellen 6:0-Führung der Damen glichen die Herren auf 8:8 aus. Dann ging es zäh Punkt für Punkt bis zum 12:11 für die Damen, bis die Herren durch einen 2er zum knappsten aller Ergebnis das Endspiel 13:12 gewannen.

Unser Dank geht an die Sponsoren des Turniers, die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen (100 €) und die Bäckerei Reuss, die uns mit 50 Brezeln köstlich versorgte. Alle – soweit erkennbar – waren zufrieden. Der Bürgerverein freut sich schon jetzt auf das Boule-Turnier im nächsten Jahr. Den letzten Samstag im September 2013 schon jetzt vormerken!

 

Samstag, 14.01.12:   Skat-Turnier (Bericht)

Zum zweiten Mal veranstaltete der Bürgerverein ein Skat-Turnier. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich von letztes Jahr 8 Personen auf diesmal 16, leider nur Männer. Die Startgebühren von 5 Euro je Person nebst den Strafgeldern für verlorene Spiele wurden zu 100 % nach dem Schlüssel 50/30/20 an die Gewinner verteilt; für den Sieger ein kleiner Gewinn von fast 1000 %. Nicht schlecht! Nach immerhin 72 Spielen in 4 1/2 Stunden endete dieser Spielenachmittag in aufgeräumter Stimmung. Das Internationale Skatgericht musste nicht bemüht werden.

Gedankt sei der Bäckerei Reuss, die die Gesellschaft mit köstlichen Brezeln versorgte.

Wir sehen uns dann wieder in ca. einem Jahr an gleicher Stelle.

 

Mittwoch, 07.12.2011:   Vortrag “Hundebegegnungen im Alltag” (Bericht)

Hundebegegnungen im Alltag – wie soll man sich verhalten? –

war das Thema einer Informationsveranstaltung des Bürgervereins. Anlass war die Erkenntnis, dass es regelmäßig Konflikte gibt zwischen Hunden und deren Herrchen / Frauchen einerseits und Fußgängern, Joggern und Radlern andererseits.

Die beiden Ausbilderinnen des 1. Deutschen Polizeihundevereins Karlsruhe, Doris Zug und Anke Asché berichteten aus ihrer Praxis und gaben sowohl an Hundebesitzer als auch an die Betroffenen Tipps, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Moderiert wurde der Abend vom stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgervereins, René Asché.

Hundebesitzern z. B. wurde empfohlen, einen “Hundeführerschein” bei einem Hundeverein abzulegen und die Anleinpflichten zu beachten. Und wie verhält man sich gegenüber aggressiven Hunden? Nicht in die Augen schauen, sondern sich leicht abwenden. Die Idee, ggf. mit Pfefferspray zu reagieren, wurde von den Ausbilderinnen als geradezu kontraproduktiv angesehen, denn das hielte keinen aggressiven Hund ab, sondern verschärfe zusätzlich die Situation.

Von Betroffenen wurden eigene Erfahrungen erzählt. Grundtenor war, dass die Hundebesitzer in problematischen Situationen häufig vollständig uneinsichtig reagierten.

Fazit: Beide Parteien sollten gegenseitig verständnisvoll(er) miteinander umgehen. Hilfreich wäre u.a., wenn sich Betroffene bei den Hundebesitzern für richtiges Verhalten auch bedanken würden. Aber (auch wohlerzogene) Hunde bleiben Tiere und es bleibt ein Restrisiko – wie bei den Menschen eben auch.

 

Montag, 24.10.2011:   Nistkästen (Bericht)

Wie jedes Jahr um diese Zeit müssen die vom Bürgerverein im Stadtteil aufgehängten Nistkästen gesäubert werden. Dabei kann man auch überprüfen, ob sie von den Vögeln angenommen wurden. Ca. 25 Kästen hängen, von denen über die Hälfte mit Nestern (vor allem von Meisen) besetzt waren; nach Einschätzung von Fachleuten eine durchaus akzeptable Quote.

Gedankt sei Herrn Kleinfeld, der dem Bürgerverein die Kästen gezimmert hat (höchst noble Vogel-Villen) und sich auch jährlich um Ergänzung kümmert, und Herrn Rimat, der seitens des Bürgervereins die Organisation übernommen hat.

 

Samstag, 24.09.2011:   Boule-Turnier (Bericht)

Zum alljährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins, den Neuwiesenreben Open, trafen sich am 24. September 23 Freundinnen und Freunde des gepflegten Kugelwerfens. Wie in den vergangenen Jahren bei bestem Spätsommerwetter – womit haben wir das verdient? – war die Stimmung natürlich bestens, eine Mischung aus entspanntem südfranzösischem Flair und gespannter Erwartung angesichts der anstehenden harten Kämpfe.

Wir spielen nicht in festen Mannschaftsformationen, sondern losen die drei Vorrunden in Doubletten aus (genannt Super-mêlée). Es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die Endrunde der 16 besten Teilnehmer wird dann nochmals neu ausgelost; diese Doubletten bleiben dann für die restlichen drei K.O.-Runden zusammen.

Die Spiele zogen sich dieses Jahr recht zäh Punkt für Punkt. Darum fand das Endspiel erst sehr spät bei Flutlicht statt. Das war hochklassig und spannender als das Ergebnis von 13:5 vermuten läßt. Schließlich gewann das Damenduo Friedhilde Zunk / Sigi Zschernitz gegen die Mannschaft Irmgard Hoerdt / Hans Zschernitz unter dem anhaltenden Applaus des faszinierten Publikums.

Unser Dank geht an die Sponsoren des Turniers, die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen (100 €) und die Bäckerei Reuss, die uns mit 50 Brezeln köstlich versorgte. Gedankt sei auch der Heinzelfrau Friedhilde Zunk, die in mühsamer Arbeit den Platz von den herbstlichen Begleiterscheinungen unter den Kastanien reinigte.

Alle – soweit erkennbar – waren zufrieden. Der Bürgerverein freut sich schon jetzt auf das Boule-Turnier im nächsten Jahr.

 

Samstag, 05.02.2011:   Skat-Turnier (Bericht)

Erstmals veranstaltete der Bürgerverein ein Skat-Turnier; es wird nicht das letzte gewesen sein. Zwar trafen sich am vergangenen Samstagnachmittag nur acht Spieler (keine Spielerin!), was aber nicht die geringste Auswirkung auf die teilweise geradezu ausgelassene Stimmung im Veranstaltungssaal des Kindergartens “Wiesenzwerge” hatte.

Geld gab es auch zu gewinnen, denn die Summe des Startgelds von 5 € pro Spieler wurde nach dem Schlüssel 50 % für den Gewinner, 30 % für den Zweiten und 20 % für den Dritten zu 100 % wieder verteilt.

Gedankt sei an dieser Stelle der Bäckerei Reuss, die bei allen Veranstaltungen des Bürgervereins die bekannt wohlmundenden Brezeln spendet. Gedankt sei auch dem 1. Ettlinger Skatclub “Die Maurer” und ihrem Vorsitzenden Dietmar Gräber, der uns Preisskatunerfahrenen mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Samstag, 02.10.10:   Boule-Turnier (Bericht)

Zum alljährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins trafen sich am 2. Oktober 20 Freundinnen und Freunde des gepflegten Kugelwerfens. Die Gewinner sehen Sie unten auf dem Foto.  Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden und sich einig, dass dieses Event im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollte.

101002P1030877B

Die beiden Gewinner Heiner Huber und Ernst Koch in der Mitte, umrahmt von den beiden Endspielteilnehmnerinnen Stephanie Link und Uta Bartsch

 

Samstag, 11.09.2010:   Wieder neue Nistkästen (Bericht)

Im letzten Jahr hatte der Bürgerverein fünf Nistkästen im Stadtteil aufgehängt. Die Idee ist ja, dass Kleinvögel wie Meisen und Spatzen ungestört von Nesträubern brüten können. Die Spannung war groß, ob die Kästen angenommen worden waren. Na ja, immerhin in zweien hatten Meisen Nester gebaut; die anderen waren nur verdreckt und wurden gesäubert. Sieben weitere Nistkästen wurden aufgehängt, jetzt auch im Bereich des Adenauer-Parks.

Unser herzlicher Dank geht an Willi Kleinfeld, der die Nistkästen nach eigenen Vorlagen gezimmert hatte, robust und quasi für die Ewigkeit gebaut und an unser Vorstandsmitglied Dieter Rimat, der die Aktion organisiert hatte. Möge die Schnabel-zu-Schnabel-Propaganda dazu führen, dass die Nistkästen in der Vogelwelt die Beachtung finden, die sie verdienen.

 

Ab Freitag, 30.07.2010:   Literatur-Hütten-Wochenende auf der Hornisgrinde (Bericht)

Vom 30.7. bis 1.8.10, nun schon zum vierten Mal, traf sich der Literatur-Zirkel auf einer Selbstversorgerhütte auf der Hornisgrinde in Rufweite zum dortigen Fernsehturm. Tausend Dank dem Akademischen Ski-Club der Uni Karlsruhe!!! Wie immer bei köstlichem Essen und Trinken und prächtigem Wetter palaverten 14 Menschen zwischen Mitte 30 und Mitte 80 ein ganzes Wochenende lang über Literatur, unterbrochen durch eine Wanderung zum Mummelsee (das vor ca. 2 Jahren abgebrannte Hotel steht wieder) und erschöpfungsbedingte Pausen.

Das Konzept ist, dass alle Teilnehmer ein Buch ihrer Wahl vorstellen und daraus oder aus einem anderen Buch ein Stück vorlesen. Diesmal waren das:

David Lodge, “Wie bitte?”; SPIEGEL-Artikel “Über die Muße”; Henry James, “Benvoglio”; Rosa Luxemburg, “Im Asyl”; Adolf Muschg, “Liebesgeschichten”; Hermann Hesse, “Glasperlenspiel”; Gottfried Keller, “Romeo und Julia auf dem Dorfe”; Mimi Holmquist, “Die Entbehrlichen”; Frank McCourt, Tag und Nacht und auch im Sommer”; Richard von Weizsäcker, “Vier Zeiten”; Margaret Craven, “Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen”; Peter Rühmkorf, “Der Hüter des Misthaufens”; Wiglaf Droste, “Das Sparadies der Friseure”; Christa Wolf, “Stadt der Engel”; Lilly Brett, “Chuzpe”; Philippe Grimbert, “Ein Geheimnis”; Sebastian Barry, “Ein verborgenes Leben”; Alice Greenway, “Weiße Geister”; Philip Roth, “Demütigung”; Bodo Kirchhoff, “Wo das Meer beginnt”; Don de Lillo, “Der Omegapunkt”; Margret Atwood, “Payback”.

Anders als im Vorjahr, wo einige Warnhinweise zur Vermeidung unnötigen Lesefrusts gegeben wurden, wurden diesmal ausschließlich Empfehlungen vorgestellt.

Die Vorfreude fürs nächste Jahr war schon jetzt zu spüren.

 

03.11.2009:   Neue Nistkästen in Neuwiesenreben (Bericht)

foto-nistkaesten

Beim Aufhängen der Nistkästen

Am 3. November wurden vom Bürgerverein im Bereich Berliner Platz Nistkästen für die „gefiederten Bürger“ des Stadtteils Neuwiesenreben angebracht. Es soll ein kleiner Beitrag zur Verbesserung des Lebensraums und des Schutzes der heimischen Tiere sein.

Der Initiator, BüV-Mitglied Herr Willi Kleinfeld, der die von ihm selbst gefertigten Nistkästen zur Verfügung stellte, wurde bei dieser Aktion von sechs Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins tatkräftig unterstützt, insbesondere von Herrn Dieter Rimat, der für die Organisation dieses Projekts verantwortlich zeichnete.

Die Nistkästen sind zunächst nur für sog. Höhlenbrüter vorgesehen, die Aktion soll aber im folgenden Jahr auch für andere Arten fortgesetzt werden. Ob und wie die Kästen angenommen werden, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. In vielen Fällen werden sie in der Winterzeit schon als Schlafplätze genutzt. Entscheidend wird sein, ob die Vögel in der unmittelbaren Umgebung genügend Nahrung finden und nicht durch Menschen oder sog. Kulturfolger, wie Krähen, Elstern etc. gestört werden. Die Kästen sind nummeriert und werden im Spätsommer 2010 kontrolliert und gesäubert. Ansonsten erfordert diese Art von „Geflügelzucht“ einfach nur Geduld.

28.10.2009:   Boulespiel 2009 (Bericht)

Das Boulespiel jeden Mittwoch wurde im Jahr 2009 gut angenommen.  Regelmäßig spielten zwischen 10 und 18 Personen.  Die Stimmung war immer bestens.  Jetzt ist erst mal Winterpause.  Voraussichtlich am 31. März 2010 wird die neue Saison beginnen.

 

26.09.2009:  Boule-Turnier (Bericht)

foto090926boule-alle

“Beim Boulespielen”

Zum jährlichen Boule-Turnier des Bürgervereins trafen sich am 26. September 17 Freunde des gepflegten Kugelwerfens. Bei wie bisher immer bestem Spätsommerwetter – womit haben wir das verdient? – war die Stimmung natürlich einerseits bestens und andererseits angespannt angesichts der zu erwartenden harten Kämpfe.

Wir spielen nicht in festen Mannschaftsformationen, sondern losen die ersten drei Runden in Doubletten aus. Es ist also Zufall, wer mit wem spielt. Die Endrunde der Besten wird dann nochmals neu ausgelost; diese Doubletten bleiben dann für die restlichen drei K.O.-Runden (Achtelfinale, Halbfinale, Finale) zusammen.

In die Historie dieses Turniers sollte das Halbfinale zwischen den Doubletten Lorenzen/Huber,H. und Hug/Hasenbeck eingehen. Die letzteren führten bereits 9:0, eigentlich deprimierend uneinholbar. Dann kam es zum fast undenkbaren Fall, daß Lorenzen/Huber in zwei aufeinander folgenden Aufnahmen jeweils sehr seltene 5 Punkte holten – und es stand innerhalb eines Boule-Lidschlags 10:9 für die vermeintlich feststehenden Verlierer. Weiter ging es sehr zäh bis zum 12:12. Hug/Hasenbeck konnten schließlich völlig entnervt und mit letzter Kraft den 13. Punkt machen und standen ein wenig glücklich im Finale.

foto090926boule-gewinner

Die glücklichen Gewinner Hans Zschernitz und Irmgard Huber

Viel betulicher dann das Finale: Der Sieg von Huber,I./Zschernitz war übers ganze Spiel gesehen eigentlich nie so recht gefährdet. Ein herzlicher Glückwunsch den verdienten Siegern dieses wiederum wunderbaren Turniers! Boule-Accessoires als Preise beendeten diesen Nachmittag. (Wenn der KSC gegen Kaiserslautern auch noch gewonnen hätte …)

Danken wollen wir den Sponsoren des Turniers, der Sparkasse Ettlingen (100 €) und der Bäckerei Reuss, die uns mit 50 Brezeln köstlich versorgte. Gedankt sei auch Frau Zunk und Herrn Link, die in mühsamer Arbeit den Platz von den herbstlichen Begleiterscheinungen unter den Kastanien reinigten.

Schon an dieser Stelle – und zum nächsten Turnier dann wieder – sei zweierlei klargestellt: Jeder, wirklich jeder kann bei diesem Turnier mitspielen; das gilt einerseits für jedwede Qualifikation (ob Vereins- oder Gelegenheitsspieler) und andererseits ist eigentlich völlig klar, daß man dazu weder Mitglied des Bürgervereins sein muß noch in Neuwiesenreben wohnen. Da scheinen sich – für den Bürgerverein unverständlich – ganz falsche Informationen verbreitet zu haben! Kommunikation ist eben doch das Schwierigste von allem.

Bis nächstes Jahr!

 

 

21.08. bis 23.08.2009:   Literatur-Wochenende (Bericht)

Wie jedes Jahr in den Sommerferien hatte der Literatur-Zirkel ein Wochenendtreffen auf der Hornisgrinde in einer Selbstversorgerhütte.  Hier der Bericht:

Jetzt schon zum dritten Mal traf sich der Literatur-Zirkel nicht im heimischen Kindergarten “Wiesenzwerge”, sondern vom 21. bis 23. August auf einer Selbstversorgerhütte – Dank an den Akademischen Skiclub der Uni Karlsruhe! – im langen Schatten des Hornisgrindefunkturms des SWR. Elf LiebhaberInnen der Literatur (zwischen 35 und 85 Jahren) diskutierten zwei Tage lang bei feinem Essen und Trinken, unterbrochen durch Wanderungen und erschöpfungsbedingte Ruhephasen, die AutorInnen dieser Welt.

Unser Konzept ist, daß alle Teilnehmer ein Buch ihrer Wahl vorstellen und daraus oder aus einem anderen Buch ein Stück vorlesen. Diesmal waren das:

Günter Anders: “Die molussische Katakombe”
“Günter-Anders-Lesebuch”
Mitch Albion: “Dienstags bei Morrie”
Richard David Precht: “Lenin kam nur bis Lüdenscheid”
Julia Franck: “Die Mittagsfrau”
Michael Köhlmeier: “Abendland”
E.T.A. Hoffmann: “Die Serapionsbrüder”
Carl Zuckmeier: “Als wärs ein Stück von mir”
Alan Bennett: “Handauflegen”
Karel Capec: “Der Krieg mit den Molchen”
Judith Herrmann: “Alice”
Renate Fey: “Die profanen Stunden des Glücks”
Anna Mitgutsch: “Haus der Kindheit”
Francois Gantheret: “Das Gedächtnis des Wassers”
Wallace Stegner: “Zeit der Geborgenheit”
Pascal Mercier: “Lea”
Kerstin Ekman: “Der Wald”
Howard Spring: “Geliebte Söhne”
Charles Scott Richardson: “Das Ende des Alphabets”

Originell diesmal war, daß nicht zu wenige Bücher vorgestellt wurden, vor deren Lektüre ausdrücklich gewarnt, mindestens aber abgeraten wurde. Eine sehr praktische Ergänzung des Konzepts! Unser tiefempfundener Dank geht an die LeserInnen, die den Rest der lesebereiten Schar vor Zeitvergeudung und intellektuellem Frust bewahrt haben.

Bis zum nächsten Jahr!

02.08.2009:   Wanderung Waldprechtstal (Bericht)

Am Sonntag, 2. August 2009 wanderten wir von Waldprechtsweier aus durch das Waldprechtstal und auf den Mahlberg.  Weglänge 11 Kilometer.  Das Wetter war unsicher, daher hatten wir eine kleinere Besetzung als bei der letzten Tour.  Bei schwülem Sommerwetter starteten wir.  Als wir auf dem Mahlbergturm standen, saher wir von Westen her dunkle Wolken kommen, und ein Blitz zuckte auch schon.  Daher machten wir uns nach einer gemütlichen Mahlberg-Pause wieder auf den Rückweg.  Dann bekamen wir dort auch tatsächlich einen leichten Schauer ab.  Da wir aber alle wetterfest waren, von der Kleidung her wie auch von der Gesinnung, tat das unserer Laune keinen Abbruch.

Das “Gipfelfoto” zeigt unseren Wanderführer, umrahmt von zwei Schönheiten, von denen sich nur eine zeigen lassen will, sowie den Schreiber dieser Zeilen.

Bild: foto-waldprechtstal

 

26.07.2009:   Wanderung Teufelsmühle (Bericht)

foto-p1010078BG40

…am Blockfelsen

Am Sonntag, 26. Juli 2009 wanderten wir von Loffenau aus auf die Teufelsmühle.  Die Wegstrecke war mit 8 Kilometern überschaubar.  Wir hatten bestes Wetter, und es waren lauter nette Leute dabei.  Was will man mehr?

Beim Aufstieg machten wir einen Abstecher zum Bockfelsen.  Am Turm angekommen, gab es die wohlverdiente Brotzeit.

Beim Abstieg sahen wir noch zwei Gleitschirmfliegern beim Starten zu.  Einige der elf Mitwanderer fragten gleich nach der nächsten schönen Tour mit dem Bürgerverein.

foto-p1010099

Gleitschirmfliegern zugesehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22.05.2009:  Rathausturm-Besichtigung (Bericht)

 

foto-rathausturm

Rathausturm Ettlingen

Am 22. Mai 2009 führte Herr Kleinfeld aus Neuwiesenreben und Mitglied im Bürgerverein, eine Gruppe von 12 Interessierten in den Rathausturm. Herr Kleinfeld betreut ehrenamtlich den Rathausturm und den Turm der Martinskirche. Er ist urkundlich von der Stadt zum Glöckner von Ettlingen ernannt worden und kennt sich bestens aus.

Nach der völligen Zerstörung Ettlingens 1689 wurde das Rathaus 1738 im barocken Stil wieder aufgebaut. Der Rathausturm war ein ehemaliges Stadttor, das aus dem 13 Jh. stammt. Es wurde nur im oberen Bereich zerstört und stammt deshalb größten Teils noch heute aus dieser Zeit. 1737/38 bekam er oben ein achteckiges Geschoss sowie einen barocken Helm und wurde mit dem Rathaus verbunden. Das Stadttor, das damals an der Umfassung der Innenstadt an der Alb lag, geriet durch die Stadterweiterung in die Mitte der Stadt.

Bei der Besteigung des Turms sieht man sich in eine längst vergangene Zeit versetzt. Der obere Teil 271 Jahre alt, der untere Teil Jahrhunderte älter. Dicke Mauern, Holzkonstruktionen aus massivem Holz vermitteln dieses Bild. Über enge Stiegen und Leitern arbeitet man sich nach oben. Auch Glocken gibt es im Turm, und zwar die 23 Glocken, die zum Glockenspiel gehören und zwei historische, von Hand zu läutende Glocken. Sie wurden geläutet bei Feueralarm, Ratssitzung, Sperrstunde, Weinlese am Robberg und weiteren Gelegenheiten. Alle 25 Glocken hängen in der so genannten „Laterne“. Von dort aus hat man durch die Schallöffnungen in Form großer Bögen ringsum eine wunderbare Aussicht auf Ettlingen. Eine alte Uhr, jedoch außer Betrieb, die mit Gewichten funktionierte, ist ebenfalls zu bewundern. Der Rathausturm ist übrigens ca. 2 Meter höher als der Turm der Martinskirche.

Alle Besucher waren sich einig, eine so nicht erwartete Besichtigung und somit ein Stück Ettlingen erlebt zu haben.